AS00.00-Z-0003-01A Verletzungsgefahr beim Umgang mit flüssigem Stickstoff, oder durch Berühren stark unterkühlter Gegenstände. Erstickungsgefahr durch Einatmen von Stickstoffgas Wärmeschutzhandschuhe, Schutzkleidung und Vollschutzbrille tragen.
Für ausreichende Belüftung sorgen.
Gefahr!

Mögliche Gefahren

Verletzungsgefahr
Kontakt mit flüssigem Stickstoff oder stark unterkühlten Gegenständen verursacht verbrennungsähnliche Frostschäden an der Haut und schwere Augenschäden.
Erstickungsgefahr
Beim Verdampfen von flüssigem Stickstoff entsteht Stickstoffgas, welches in hoher Konzentration ohne bemerkbare Vorzeichen erstickend wirkt.

Verhaltensregeln/Schutzmaßnahmen
- Essen, Trinken Rauchen, und Aufbewahren von Nahrungsmitteln im Arbeitsraum verboten.
- Für ausreichende Belüftung des Arbeitsraums sorgen, flüssigen Stickstoff niemals im Bereich von Montagegruben verwenden.
- Behälter, Apparaturen, Amaturen vorsichtig behandeln, vor der Füllung gut trocknen, gegen Umfallen sichern.
  - Vereisungen an Behältern nicht mit Feuer oder glühenden Gegenständen beseitigen.
- Beim Ab- oder Umfüllen von flüssigem Stickstoff ist ein Verschütten zu vermeiden. Gefäße immer nur bis zur Füllmarke füllen.
- Schutzbekeidung, Vollschutzbrille, Kälteschutzhandschuhe (z.B.: Leder, Kevlar) tragen.
- Flüssigen Stickstoff nur in dafür vorgesehenen Behältern aufbewahren.

Erste-Hilfe Maßnahmen
Betroffene Hautpartie nicht reiben, mit reichlich lauwarmem Wasser übergießen und mit sterilen Verbänden abdecken.
Benetzte Kleidung sofort ausziehen.
Bewußtlose Personen sofort an die frische Luft bringen, ggf. beatmen.
Sofort Arzt aufsuchen.